Cosplaygestaltungsregeln

  • Die Kostüme dürfen nicht zu freizügig sein, d.h. Oberkörper, Intimbereich und Gesäß müssen ausreichend von Kleidung bedeckt sein – das gilt für beide Geschlechter. Obszöne Gesten/Handlungen sind ebenfalls untersagt.
     
  • Maximalmaße für ausladende Kostüme:
     
    • Röcke/Kleider: max. 2 m Durchmesser
       
    • Schleppen und Schwänze: max. 1 m Länge ab Fußende
       
    • Flügel (feststehend): max. 1 m Spannweite je Flügel, also 2 m Spannweite insgesamt
       
    • Flügel (flexibel; Flügel, die man anlegen und ausstrecken kann): max. Spannweite 2 m je Flügel ausgestreckt; eingeklappt max. 1 m Spannweite je Flügel; bitte nur für Fotos bei ausreichend umliegenden Platz ausstrecken
       
    • Höhe des Kostüms insbesondere mit Flügeln, Kronen: 2,50 m
       
  • Make-up, sowie zum Kostüm gehörige "Verschmutzungen", dürfen nicht abfärben.
     
  • Kostüme, die Armeeuniformen und Kampfanzüge für die Zeit nach dem Jahr 1900 darstellen oder daran angelehnt sind, sind nicht zugelassen. Wir bitten alle Cosplayer sich an das Abzeichengesetz zu halten, das die Darstellung bestimmter Zeichen und Symbole verbietet.
     
  • Rüstungsteile aus Metall müssen fest am Körper befestigt sein. Lose Teile müssen dem Waffencheck vorgestellt werden.
     
  • Es dürfen keine Gasmasken und keine (Halloween) Latex-Vollmasken getragen werden. Auch Motorradhelme sind nicht erlaubt. Sie fallen zudem mit der entsprechenden Kleidung meist unter die nicht erlaubte Kostümierung "Kampfanzug".
     
  • Fursuits, Morphsuits/Zentais sind erlaubt.

 
Cosplay-Accessoires

  • Bei Stachelarm- und -halsbändern dürfen die Stacheln eine Länge von 5 cm nicht überschreiten und müssen stumpf sein.
     
  • Die Kleidung sollte keine scharfen Ecken und Kanten aufweisen.
     
  • Inlineskates, Scooter, Skateboards und Roller sind innerhalb der Räumlichkeiten nicht gestattet.
     
  • Alltagsgegenstände, wie z. B. handelsübliche Gehstöcke, Musikinstrumente und Regenschirme, solange diese nicht zu sperrig sind und den Waffencheck bestehen, sind erlaubt.
 

Waffenregelungen für Cosplayer

Grundsätzliches
  • Viele Cosplays kommen nicht ohne Waffen aus. Doch aus den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland und aus unseren Pflichten als Veranstalter ergeben sich Richtlinien, die unbedingt eingehalten werden müssen. Wir führen deshalb auf dem DATE einen „Waffencheck“ durch. Mitgeführte Gegenstände werden hier nach ihrer Gefährlichkeit bewertet.
     
Waffenimitate
  • Generell ist das Führen von Waffen, Anscheinswaffen (also Waffenimitaten) in der Öffentlichkeit und auf Veranstaltungen verboten. Hier verweisen wir auf die deutschen Waffengesetze.
     
  • Personen, die sich mit einem waffenähnlichen Gegenstand ausrüsten und gar kampfähnliche Situationen nachstellen, setzen sich der Gefahr aus, dass Besucher und Helfer ihr Spiel für echt halten und mittels Notwehr/Nothilfe eingreifen mit fatalen Folgen für alle Beteiligten. Anscheinswaffen haben daher grundsätzlich nichts in der Öffentlichkeit und auf Veranstaltungen verloren!
     
  • Ausgenommen von der Regelung sind Gegenstände, die erkennbar nach ihrem Gesamterscheinungsbild zum Spiel bestimmt sind, also Kinderspielzeuge.
     
  • Zu den erlaubten Waffenimitaten gehören unter Berücksichtigung der eben beschriebenen Bedingungen z.B.:
     
    • Waffenimitationen aus Schaumstoff, Gummi, Pappe, Weichplastik, (Spielzeugwaffen)
       
    • Hieb-, und Stoßwaffenimitationen müssen gepolstert und abgestumpft sein.
       
    • Spitze Gegenstände, wie Speere oder Pfeile, müssen biegsam sein.
       
    • LARP-Waffen ("Live Action Role Play" - im Allgemeinen Schaumstoff- oder Latexnachbildungen mit Stabilisationskern)
       
    • Waffen und Stäbe aus Pappe, Plastik, Weichmaterial, Schaumstoffe (z. B. Bauschaum) oder thermoplastischen Werkstoffen, sowie aus einer Kombination daraus, bis zu einer Gesamtlänge von max. 1,10 m
       
    • Funktionslose Bögen ohne echte Sehnen, max. 1,10 m und Köcher, aber nur mit Pfeilatrappen
       
    • Würgewaffen (zum Beispiel Nunchakus) nur mit nicht-metallischen Ketten und Sollbruchstelle
       
    • Zu nicht erlaubten Materialien gehören alle Metallarten und andere harte Stoffe. Echte Schwerter und Dekoschwerter sind nicht zugelassen. Plexiglas (aufgrund der Schärfe, insbesondere bei Hieb- und Stichwaffenimitationen), über Holzgegenstände entscheidet der Waffencheck individuell.
Bitte beachten
  • Waffen, die zerlegt werden können und dann in Einzelteilen unter den zulässigen Gesamtmaßen bleiben, sind trotzdem verboten.
     
  • Schilde sind bis zu einem Durchmesser von 80 cm erlaubt. Bitte auf die erlaubten Materialien achten.
     
  • Nicht erlaubt sind Metallketten, Tanto Messer und selbstverständlich auch Soft-Air-Waffen (auch funktionsunfähige Soft-Air-Waffen)
     
  • Wurfwaffen sind nur erlaubt, wenn sie aus weichen, biegsamen Materialien ohne festen Kern bestehen.
     
  • Pyrotechnik ist generell nicht erlaubt.
     
  • Wer sich weigert eine Waffenimitationen prüfen und kennzeichnen zu lassen, muss sie abgeben.
     
  • Wer im Gebäude mit einer nicht geprüften Waffe angetroffen wird, muss sich sofort zum Waffencheck begeben.
     
  • Alle Besucher führen Waffenimitate auf eigene Gefahr mit sich und sind für alle damit verursachten Schäden haftbar.
     
  • Die durch die Helfer im Waffencheck getroffene Entscheidung ist endgültig und kann nicht angefochten werden.
     
  • Alle verbotenen Waffen und Gegenstände werden an der Garderobe eingelagert und können nach dem Besuch wieder abgeholt werden.